Über unsere Arbeit
Informationen über unsere therapeutische Arbeitsweise und ihre theoretischen Hintergründe.
Wir möchten auf diesen Seiten über unsere therapeutische Arbeitsweise informieren, die theoretischen Hintergründe erläutern und besonders auf unser Angebot in Gruppen aufmerksam machen.
Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Informationen über unsere therapeutische Arbeitsweise und ihre theoretischen Hintergründe.
Informationen zum Wochenendworkshop und zum Sommerworkshop in Umbrien.
Informationen zu unserer längerfristigen Trainingsgruppe.
Das „Zentrum für integrative Körper- und Psychotherapie“ in Hamburg besteht seit 1990. Es wurde gegründet von den Psychologen und psychologischen Psychotherapeuten Jochen Nordheim und Michael Meiffert.
Wir bieten Menschen, die ein professionelles Interesse an der Körperpsychotherapie haben, Fort- und Weiterbildungen an.
Darüber hinaus bieten wir Interessierten die Möglichkeit, einzeln und / oder in der Gruppe, unsere psychotherapeutische Methodik zur Therapie und Persönlichkeitsentwicklung zu nutzen.
In der Integrativen Körper-Psychotherapie werden die Methoden der humanistischen Psychologie mit den Konzepten der Psychoanalyse und der, den biologischen Kern von Persönlichkeit berücksichtigenden Körpertherapie, zu einer Einheit verschmolzen.
Integrative Körper-Psychotherapie verstehen wir als eine therapeutische Arbeitsweise, in der verschiedene therapeutische Methoden und Vorgehens-weisen zu einer Einheit verschmelzen. Im Einzelnen gehören hierzu:
– die Vegetotherapie nach W. Reich
– die Gestalttherapie
– Elemente der Gesprächspsychotherapie
und des Psychodramas
– tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
– das Fokussieren der Dynamik inter-
personeller Prozesse, sowie
– die Beachtung der Konzepte von Über-
tragung und Gegenübertragung.
Gruppentherapie und Gruppendynamik sind ein essentielle Bestandteile unserer Arbeit.
Darüber hinaus beziehen wir Elemente aus der Theater- und Stimmarbeit ein, nutzen Bewegung und Meditation.
Die erfolgreiche Integration dieser Methoden, Techniken und Vorgehensweisen vollzieht sich direkt in unserem Handeln als Therapeuten. Es resultiert aus unseren Lern- und Berufserfahrungen und der Wirksamkeit der unterschiedlichen Methoden. Die Integration der verschiedenen Methoden richtet sich aus auf die Persönlichkeit des Klienten, deren Vielschichtigkeit Rechnung getragen wird indem, über die Grenzen von Therapieschulen und -systemen hinaus, dasjenige therapeutische Instrumentarium zur Anwendung kommt, das den Anforderungen des therapeutischen Prozesses zum jeweiligen Zeitpunkt am ehesten gerecht wird. Unser integrativ therapeutisches Handeln orientiert sich dabei an der emotionalen Bewegtheit, der vegetativen Erregung, die für die KlientInnen spürbar wird. Sie weist die Richtung des therapeutischen Prozesses.
Therapeutische Interventionen haben das Ziel, Räume zu schaffen, in denen das emotionale Erleben vertieft werden kann. Es soll ein Verständnis für die Geschichte des Erlebens geweckt und das Erlebte in Beziehung zum Gegenüber gebracht werden, um durch neue Erfahrung die Dimension der Kontaktmöglichkeiten zu erweitern.
Grundlegend für unsere Arbeit ist das Verständnis der funktionellen Einheit von Prozessen auf der physisch-vegetativen Ebene und den Prozessen im psychologisch-emotionalen Raum. Aus unserer Sicht ist neurotisches Verhalten nicht nur als ein psychologisches Phänomen zu verstehen, sondern muss als tiefverwurzelt im biologischen Körper einer Person verstanden werden. Die neurotische Charakterstruktur findet ihr Äquivalent in spezifischen Mustern körperlicher Blockaden.
Diese Blockaden führen zu einer chronischen Einschränkung der physischen und emotionalen Beweglichkeit des Organismus. Es wird auf biologischer Ebene die Möglichkeit einer gesunden Selbstregulation eingeschränkt. Dies hat Auswirkungen auf die psychologische, emotionale und auf die soziale Dimension des Menschseins.
Es gibt im Verlauf eines (psycho-)therapeutischen Prozesses keinen Weg aus der Neurose, der nicht auch nach Möglichkeiten sucht, die physischen Strukturen dieser Blockaden zu verändern. Offensichtlich ist jedoch andererseits, dass Veränderungen auf der biologischen Ebene nicht notwendigerweise mit signifikanten Veränderungen im Verhalten einhergehen.
„Körper-Arbeit“ ist imstande neue Möglichkeiten im Fühlen und im Ausdruck zu erschließen. Diese Möglichkeiten aber in neue, weniger neurotische, sprich weniger eingeschränkte Verhaltensweisen zu führen, ist ein weiterer bedeutender Lernschritt. Für den therapeutischen Prozess ist es von daher essentiell, auch dem psychologischen und sozialen Raum Aufmerksamkeit zu schenken. Dem psychologischen Raum, um den Einzelnen in der Entwicklung eines Verständnisses für die Wurzeln der aktuellen Verhaltens– und emotionalen Muster zu unterstützen, den sozialen Raum, um einen Platz zu schaffen, um im Experimentellen neue Verhaltensmöglichkeiten zu entwickeln, mit dem Ziel, Möglichkeiten zu erschließen, sich für neues Verhalten zu entscheiden.
Das Schöne ist, dass dieses ganze Unterfangen ein kleines Abenteuer ist und richtig Spaß machen kann.
Begegnung · Abgrenzung · Rückzug · Ausgelassenheit · Stille · Bewegung · Ruhe · Freude · Humor · Ernst · Kraft · Zartheit · Zentrierung · Ausdruck · Schutz · Herausforderung · Unterstützung
Dies sind einige der Qualitäten, die den Raum beschreiben, den wir mit den WorkshopteilnehmerInnen zusammen gestalten wollen. Er kann genutzt werden, um sich in der Begegnung mit anderen Menschen zu erfahren und dabei eigene Grenzen und Möglichkeiten zu erkunden. Auftauchende innere Ängste und Konflikte können vor dem Hintergrund der eigenen Geschichte verstanden und bearbeitet werden. Auf diese Weise möchten wir den Zugang zur eigenen Lebendigkeit, Lebensfreude und Kreativität stärken.
Die von uns angewandten Methoden versuchen sich dem Menschen in seiner Ganzheit zu nähern. Sie leiten sich ab aus dem körper-therapeutischen Ansatz von Wilhelm Reich, der die körperlichen Grundlagen emotionaler Prozesse und der Charakterbildung beschrieben hat. Wir beziehen uns auf das Wissen der Psychoanalyse, die die Entwicklung der Psychodynamik von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter betrachtet und auf die Gestalttherapie, die die soziale Dimension, über das von der Psychoanalyse beschriebene Übertragungsgeschehen hinaus, im Fokus hat.
bietet die Gelegenheit, unseren gruppen-therapeutischen Ansatz kennen zu lernen. Wenn gewünscht, werden wir dazu Fragen beantworten und in Diskussion treten. Die TeilnehmerInnen werden die Möglichkeit haben, Erfahrungen mit den beschriebenen therapeutischen Methoden zu machen, wir werden mit kreativen Methoden, Stimm– und Ausdrucksarbeit experimentieren. Persönliche Themen können bearbeitet werden.
Der Workshop eignet sich auch für Menschen, die ihre einzeltherapeutische Arbeit in einem Gruppenprozess vertiefen möchten.
Für Fragen zum Workshop stehen wir gern zur Verfügung:
Wir beginnen eine neue Gruppe · Auswahlworkshop: Termin noch offen
Unsere Gruppen sind offen für Menschen mit Interesse an einem persönlichen Wachstumsprozess, dessen Entfaltung und Intensität durch den haltgebenden und herausfordernden Rahmen einer Gruppe, die über längere Zeit besteht, unterstützt wird. Psychotherapeutische Vorerfahrungen sind erwünscht aber nicht notwendig für die Teilnahme.
Als Training bezeichnen wir dieses Angebot, weil im Verlauf der Arbeit zudem ein grundlegendes Wissen über psycho- und körpertherapeutische Prozesse vermittelt werden soll.
Geeignet ist dies Angebot von daher auch für Menschen, die sich aus Fortbildungsinteresse mit Grundprinzipien psychotherapeutischer Arbeit auseinandersetzen wollen. Die Vermittlung von Theorie ist ausgerichtet auf das Verstehen der aktuellen Gruppen- und Einzelprozesse. Der Umfang der Theorievermittlung orientiert sich am Interesse der Gruppenmitglieder.
Die Trainingsgruppe ist der Grundbaustein für die von uns angebotene Fortbildung in „integrativer Körper-Psychotherapie“.
Die Gruppe ist über einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt, sie trifft sich an vier Wochenenden und einem vierzehntägigen Sommerworkshop pro Jahr.